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Pressestimmen




What a marvelous concert! What an honor and a pleasure to have you all at the church!

Pamela Rintoul, Santa Monica/Los Angeles


Sept voix cristallines qui se mêlent sous les voûtes pour conter l'âpre combat de l'âme humaine contre les tentations ... Le drame musical sacré retrouve dans les voix et les gestes des interprètes sons sens médieval de pédagogie religieuse. C'est austère et aérien, lumineux et lancinant. De ce qui pourrait demeurer une sage antienne sur quelques pages de catechisme, les choristes font un drame passionnel et spirituel, servi par une belle énergie et des voix soyeuses.

Dernières nouvelles d'Alsace


Sorprende esta locura de amor en Madrid por la música medieval. ¿Se llegaría al clima de recogimiento deseado?. Pronto se salió de dudas. Y a lo largo del concierto, ni una tos, ni un teléfono móvil, ni una mosca, se oyó. ... Los tres intérpretes de Ordo Virtutum consiguieron crear un clima de confidencialidad a base del encantamiento en la forma de desgranar las historias. No hubo excesos. La naturalidad se imponía al artificio. Y también la sencillez. ... El grupo compagina la investigación con la práctica musical, lo que produce cierta seguridad en cuestiones de fiabilidad. Lo hacen bien y, sobre todo, embelesan con una candidez nada inocente. En su postura artesanal, directa y nada pretenciosa, radica también una gran parte de su atractivo.

J. Á. Vela del Campo, EL PAÍS/Madrid


Die leise Poesie der Seele: Effekte werden vermieden, Verinnerlichung, Meditation stehen im Zentrum. Die harmonische Schönheit der Musik und die visuelle Ausdruckskraft des Ensembles ... schaffen ein überwältigendes ästhetisches Gleichgewicht.

Kronenzeitung Innsbruck


Das Ensemble "Ordo Virtutum" gastierte in der Johanniskirche nun schon zum dritten Mal beim Festival Europäische Kirchenmusik. Der Erfolg rechtfertigt dies. Was Dr. Stefan Johannes Morent, unermüdlicher Forscher und kompetenter Leiter der Aufführung, leistet, ist schlicht bewunderungswürdig.
n verschiedenen Projekten mit jeweils anderen Künstlerformationen gelingt ihm jedes Mal, nicht nur alte Musik als solche zugänglich zu machen, sondern deren lebendige Vergegenwärtigung. Man ist hineingenommen in das Ganze des Kunstwerks, "lebt und atmet" gleichsam darin gegen jede bloße Reminiszenz!
Mit "Kinder Abrahams" präsentierte Morent gleich mehrdimensional: zum einen in Fortführung zweier Veranstaltungen dieser EKM in der Johanniskirche wiederum die Kunst des Grenzgängertums der drei abrahamitischen Religionen. Dies geschieht nicht als Selbstzweck, sondern in der Intention, das reiche, sich gegenseitig befruchtende Erbe von Judentum, Christentum und Islam zur Quelle werden zu lassen: nicht als Synkretismus, sondern in je authentischer Identität. Mit der Gruppe "The Pirateship" und ihrem agilen Leiter Enrico Masseroli gedeiht das Ganze zum szenischen Spiel, die Johanniskirche mit Apsis, Mittelgang, Seitenschiffen und Empore zum Podium. Masseroli ist Erzähler, Maler und König (Alfonso X. von Kastilien), Andrea Bertoni der gewandte Akrobat (Teufel, Wegelagerer), der halsbrecherisch auf der Brüstung der Empore turnt oder als zur Statue Erstarrter der Jungfrau Maria gehorchen muss. Und Pierangela Principe ist die grazile Verkörperung fraulicher Lebensfacetten. Die vielen Cantigas zum Lob der Gottesmutter stehen im Kontext einer mehrschichtigen Handlung, in der die zarten bis leidenschaftlichen Regungen der Liebe ihren berechtigten Platz haben (dürfen). Der gesungene und gespielte Dialog lässt Altes zur Gegenwart werden. Vokalsolisten und Instrumentalisten (Fiedel, Rebec und Harfe) tun dies hingebungsvoll, mustergültig. Das Flair jener Kunst geht weit über ein Spektakel hinaus, hat Bekenntnischarakter. Der Aufführung steht das ungekünstelte Spiel gut zu Gesicht gegen jedes bloß akademische Interesse. Das macht den Reiz der Aufführung aus. Die Elemente der drei Hochreligionen werden deutlich. Nazina Azzouz (Gesang) und ihr Mann Adel Salameh (Oud - Vorläufer eines bestimmten Gitarrentypus) knüpfen sensibel an die andalusische Tradition islamischer Glaubenseinheit der beiden vorausgegangenen Konzerte an. Hagit Noam singt aus dem Schatz des Gottesvolkes Israel. Alle Solisten überzeugen durch das Eigene von Timbre und Ausstrahlung.
Morents ordnend fügende Hand und Masserolis Choreographie zeugen ein ernsthaft heiteres Spiel, das sehr wohl Vergnügen bereitet, bereiten will. Man könnte Heimweh bekommen nach einer Zeit unvoreingenommener Offenheit, wie dies das frühe und Hochmittelalter vermochte: innere Einheit von Leben, Kunst und Wissenschaft, zugleich in der Hochachtung vor Leistung, Person und Würde des anderen.

Gmünder Tagespost


Ein "Gesamtkunstwerk" für Ohr und Auge! ... Überzeugende Mischung aus Schlichtheit und Ausdrucksstärke ... Naziha Azzouz, selten hat man wohl bislang eine Stimme mit solcher Modulationskraft und breitem Klangspektrum gehört, voluminös, strahlend, samtweich und stahlig zugleich, mit einer Präsenz, die den Text verstehen ließ, ohne dass man ihn kannte.

Rems-Zeitung


... eine Atmosphäre der Andacht und Konzentration.

Rems-Zeitung


... ein lebendiges Einfühlen in die Kraft und Schönheit dieser wiederentdeckten Musik.

Kitzinger Zeitung


Ein geglückter Versuch einer Dramatisierung ... in großer Würde und Strenge.

Südkurier Konstanz


Stefan Morent verliert sich bei allem Bemühen um eine authentische Interpretation nicht im universitären Diskurs und liefert eine schlichte und eindringliche Aufführung, weit weg von jeder modischen Effekthascherei ... seine Flöten- und Harfentöne scheinen aus einer anderen Dimension zu kommen.
Monika Mauch ... singt nicht nur, vielmehr reicht sie Ton an Ton mit einer fast schon übersinnlichen Klarheit dem Ohr des Zuhörers da. ... auch in den verschlungensten Verzierungen absolut synchroner und homogener Gesamtklang.

Teckbote


Auf Fiedeln, Harfe und Flöte erzeugten drei Instrumentalisten einen feinen, kosmisch inspirierten Sphärenklang.
Nichts wirkte im wunderbar ebenmäßigen Vokalklang aufgesetzt, sogar der Nachhall schien goldrichtig proportioniert. Das Konzertpublikum ... reagierte mit überschwenglichem Beifall.

Pfalz-Zeitung


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